Beim Anwendertag der humbee solutions GmbH in Wuppertal ging es um die Frage, wie künstliche Intelligenz und Vorgangsdenken zusammenspielen. Sieben Vorträge erscheinen in den kommenden Wochen als Video.
Am 24. September 2026 hat die humbee solutions GmbH Kunden, Partner und Interessierte zum 8. humbee experience day nach Wuppertal eingeladen. Unter dem Motto „Workflow statt Workload!“ zeigten Anwender und das humbee-Team, wie Unternehmen ihre Abläufe automatisieren und wo künstliche Intelligenz dabei heute ansetzt. Das Fazit des Tages fiel eindeutig aus: Die MCP-Schnittstelle in Verbindung mit dem Vorgangsprinzip von humbee ist eine starke und solide Kombination. Den Menschen ersetzt sie nicht.
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Fast alle Angemeldeten waren auch vor Ort
Nahezu alle, die sich angemeldet hatten, kamen am 24. September auch nach Wuppertal. Für das humbee-Team ist das ein deutliches Zeichen dafür, wie groß die Begeisterung und die Treue der eigenen Kunden sind.
Gerade die vielen persönlichen Gespräche machen den Tag für das Team besonders. Jedes einzelne zeigt, dass humbee im Arbeitsalltag der Kunden eine wesentliche Rolle spielt.
Eine neue Heimat im Studio One Coworking
Auch der neue Veranstaltungsort kam gut an, und er hat eine eigene Geschichte. Geplant war der experience day ursprünglich im Codeks in Wuppertal. In diesem Jahr sagte das Codeks die Location jedoch überraschend ab, für humbee ebenso wie für alle anderen Veranstalter, die dort ein Event geplant hatten. In aller Eile nahm das humbee-Team Kontakt zum Studio One Coworking in Wuppertal auf. Das Studio One war bis dahin vor allem ein Coworking Space und baute seine Eventlocation zu diesem Zeitpunkt weiter aus. Seit Juli bietet das Team dort das komplette Angebot an und gab dem humbee experience day direkt eine neue Heimat, mit Raum für Vorträge, Live-Demos und viele Gespräche zwischen den Programmpunkten.
Automatisierung gab es schon vor der KI
Über künstliche Intelligenz wurde an diesem Tag viel gesprochen. Der heimliche Höhepunkt war jedoch ein Vortrag, der zeigte, was ohne KI längst möglich ist. Hannes von Papen, der bei der Tafel NRW unter anderem die Großspenden disponiert, machte deutlich, dass sich Prozesse mit humbee schon vor der KI-Welle weitgehend automatisieren ließen und dass diese Möglichkeiten weiterhin die Grundlage bilden. Die KI setzt darauf auf. Sie verbessert zum Beispiel die Qualität der Daten und fängt Fehler ab, falls in einem automatisierten Ablauf doch einmal etwas schiefgeht. Wie solche Abläufe in humbee aufgebaut sind, zeigt die Seite zu den Workflows in humbee.
Ein eigenes System mit humbee als Herzstück
Dr. med. Oliver Schumacher, Chefarzt der Praxis für Schönheitschirurgie am Kö-Bogen in Düsseldorf, begeisterte das Publikum mit einem humorvollen Vortrag darüber, wie er sein eigenes System aufgebaut hat, mit humbee im Zentrum. Die Tiefe seiner Lösung überraschte selbst erfahrene Anwender im Saal. Sein Beispiel zeigte, wie weit sich humbee an die Arbeitsweise einer einzelnen Praxis anpassen lässt.
Was KI-Brillen heute leisten und was sie riskant macht
Thomas Riedel, bekannt als droidboy, widmete sich einem Thema, das viele bisher nur aus Schlagzeilen kennen: KI-Brillen. Er zeigte, was die Geräte inzwischen können, und berichtete, dass es weit mehr als 85 verschiedene Modelle gibt. Ebenso deutlich sprach er über die Risiken, die mit ihrem Einsatz verbunden sind.
Wer baut den besseren Mandanten: Mensch oder Claude?
Gavin Garske, Geschäftsführer der humbee solutions GmbH, zeigte live, was sich in diesem Jahr bereits mit KI in humbee umsetzen lässt, etwa mit dem KI Copilot von humbee. Dabei stellte er eine bewusst zugespitzte Frage: Wer baut einen humbee Mandanten besser, er selbst oder Claude?
Die Antwort des Tages: Die KI nimmt inzwischen viel Arbeit ab, es braucht aber weiterhin den Menschen. Über die MCP-Schnittstelle greift die KI direkt auf die Vorgänge in humbee zu, und genau diese Verbindung macht die Kombination so tragfähig.
Digitale Bauakte: vertraute Ansichten für den Tiefbau
Thomas Hartmann, selbstständiger Consultant, und Ralf Bönning, Geschäftsführer der humbee solutions GmbH, gaben Einblick in die digitale Bauakte. Vor allem zeigten sie, wie der Arbeitsalltag im Tiefbau und Kanalbau aussieht. Dort entscheidet sich die Akzeptanz einer Software daran, ob die Mitarbeitenden ihre gewohnten Ansichten wiederfinden. Tabellen, die sich wie Excel anfühlen, aber im Browser laufen und im Vorgang liegen, holen die Teams dort ab, wo sie stehen.
KI im Unternehmensalltag: weit mehr als Kundenservice
In seiner Gesprächsrunde zur Nutzung von KI in Unternehmen wurde für Burghardt Garske deutlich, dass sich die teilnehmenden Unternehmen den Herausforderungen der KI-Entwicklung bereits aktiv stellen. In vielen Betrieben werden schon zahlreiche Szenarien erprobt, und sie reichen weit über den klassischen Kundenservice hinaus. Falls das Video mit Burghardt Garske aus dem vergangenen Jahr dafür die eine oder andere Anregung geliefert hat, freut das das Team besonders.
Wie stark sich die Arbeit selbst verändert, schilderte Ralf Bönning am eigenen Beispiel. Sein Alltag als Entwickler hat sich so grundlegend gedreht, dass er mit seinem Team heute wesentlich produktiver arbeitet und neue Lösungen auf Wegen findet, die ihm früher unkonventionell erschienen wären.
Engagement für Tafeln und Kinder
Der diesjährige experience day hatte auch eine soziale Seite. Hannes von Papen gab einen Einblick in den Alltag der Tafeln und erläuterte, wie Großspenden bei der Tafel NRW disponiert und an die Tafeln im Land verteilt werden.
Burghardt Garske griff das Thema auf und berichtete von seiner Aufgabe als Kurator der Stiftung It’s for Kids. Er rief zu Spenden für die Stiftung auf und erinnerte daran, dass humbee jedes Jahr einen Teil seines Gewinns an die Stiftung spendet. Mehr zu diesem Engagement steht auf der Seite über humbee.
Sieben Videos, ein Newsletter und der Blick auf 2027
Aus den Vorträgen sind sieben Videos entstanden, die humbee in den kommenden Wochen veröffentlicht. Sie erscheinen in der humbee Mediathek. Begleitend erhalten die Teilnehmenden einen Newsletter mit den wichtigsten Erkenntnissen aus jedem Video.
Für die Planung des nächsten experience day ist humbee auf Rückmeldungen angewiesen. Wer noch kein Feedback gegeben hat, findet den passenden Flyer in der Goodie-Bag. Am Veranstaltungstag diente er übrigens gleichzeitig als Tischdeko. Wir freuen uns natürlich auch über jedes LinkedIn Posting! 🙂
