S-Firm Schnittstelle

Der Zahllauf entsteht dort, wo die Rechnungen schon liegen

Ihre Eingangsrechnungen werden in humbee erfasst, geprüft und freigegeben. Was bezahlt werden soll, sammelt der Rechnungsmonitor. Ein Klick erzeugt daraus eine SEPA-Zahlungsdatei, die Sie in S-Firm, StarMoney oder Ihrer sonstigen Bankingsoftware einlesen. Niemand tippt Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck ein zweites Mal ab.

humbee erzeugt dabei ausschließlich eine Datei. Es besteht keine Verbindung zu Ihrer Bank, humbee löst keine Zahlung aus und sieht keine Kontostände. Die Freigabe und die Ausführung bleiben in Ihrer Bankingsoftware, dort wo Ihre Berechtigungen und Ihr Unterschriftsverfahren liegen..

humbee Schnittstelle zu S Firm

Bezahlen ist der einzige Schritt,
den Sie nicht zurückholen können

Eine falsche Kontierung wird umgebucht. Ein falscher Betrag im Zahllauf ist überwiesen. Genau deshalb ist der Weg vom freigegebenen Beleg zur Überweisung in den meisten Häusern der vorsichtigste Teil des ganzen Rechnungsprozesses, und entsprechend langsam.

Vor jedem Lauf läuft dieselbe Runde: War diese Rechnung nicht schon im letzten Stapel? Hat jemand sie vorab überwiesen, weil der Lieferant angerufen hat? Die Antwort darauf steht selten im System. Sie steht auf einem Ausdruck mit Haken, in einer Liste neben dem Rechner oder im Gedächtnis der Person, die den letzten Lauf gemacht hat. Ist diese Person nicht im Haus, wird sicherheitshalber alles noch einmal geprüft. Und wenn es eilt, eben nicht.

Die Tipparbeit kommt obendrauf. Empfänger suchen oder neu anlegen, IBAN übernehmen, Betrag, Verwendungszweck, bei jedem Lauf und für jede Rechnung, obwohl alle diese Angaben in humbee längst stehen.

Vom Rechnungsmonitor zur fertigen SEPA-Datei

Der Rechnungsmonitor sammelt, was offen ist

Das Dashboard zeigt Ihre Eingangsrechnungen mit Erstelldatum, Rechnungsdatum und Zahlungsexportdatum. Zwei Filter sind vorbereitet: die Rechnungen des letzten Monats und alle, die noch in keinem Zahllauf waren. Was Sie sehen, ist genau das, was in die nächste Datei geht.

Die Bankdaten stehen am Kontakt, nicht an der Rechnung

IBAN und BIC werden einmal am Gläubiger hinterlegt, also am Empfänger der Zahlung, und einmal am Schuldner, also an Ihrem eigenen Konto. Jede Rechnung verweist auf beide. Damit ändert sich eine Bankverbindung an einer einzigen Stelle und nicht in jeder einzelnen Überweisung.

Ein Klick erzeugt die Datei

Die Aktion im Dashboard baut eine Zahlungsdatei nach ISO 20022 im Typ pain.001.001.03. Die Rechnungen werden nach Auftraggeberkonto gruppiert: Zahlen Sie aus mehreren Konten, entsteht je Konto ein eigener Sammelblock. Im Dateikopf stehen Anzahl und Gesamtsumme der Zahlungen, sodass Sie den Lauf beim Import gegenprüfen können. Vor dem Download wird die Datei gegen das offizielle Schema geprüft.

Der Exportstempel verhindert die Doppelzahlung

Jede Rechnung, die in einer Datei landet, bekommt automatisch ein Zahlungsexportdatum. Beim nächsten Lauf ist sie damit außen vor. Solange ein Export läuft, lässt sich kein zweiter starten. Und wenn die Datei einmal verlorengeht, holen Sie den letzten Lauf über eine eigene Aktion erneut, ohne dass der Stempel überschrieben wird.

Fehlt etwas, sagt es Ihnen die Datei nicht, sondern das Protokoll

Rechnungen ohne Betrag, ohne Verwendungszweck, ohne Empfänger oder ohne Bankverbindung gehen nicht mit. Statt der Zahlungsdatei erhalten Sie in diesem Fall ein Protokoll, das benennt, welche Rechnung woran hängt. Sie arbeiten die Punkte ab und starten den Lauf erneut.

Drei Situationen, in denen die Zahlungsdatei den Unterschied macht

Die ersten Zahlläufe einer Verwaltung

Ausgangslage: Eine Hausverwaltung erfasst ihre Eingangsrechnungen neu in humbee und überweist bislang jede einzeln im eBanking. Die Umstellung soll nicht damit enden, dass am Ende beides gemacht wird.

Mit der Schnittstelle: Die geprüften Rechnungen gehen als ein Zahllauf in die Bankingsoftware. Was exportiert wurde, ist am Rechnungsmonitor sichtbar.

Ergebnis: Der Erfassungsschritt im eBanking entfällt, und der Stand ist für alle im Team nachvollziehbar.

Zweimal zahlen ist teurer als einmal prüfen

Ausgangslage: In der Buchhaltung liegt ein fertiger Zahllauf, und niemand kann mit Sicherheit sagen, ob zwei der Rechnungen nicht schon in der Vorwoche überwiesen wurden. Also wird der Lauf angehalten und von Hand nachgeprüft.

Mit der Schnittstelle: Der Exportstempel entscheidet das. Eine Rechnung, die bereits in einer Datei war, taucht im nächsten Lauf nicht mehr auf.

Ergebnis: Die Kontrollrunde vor jedem Zahllauf entfällt, weil das System die Frage beantwortet.

Der Empfängername, den die Bankingsoftware nicht mag

Ausgangslage: Eine Datei wird sauber erzeugt, das Bankingprogramm übernimmt aber nur einen Teil der Zahlungen und meldet nichts. Die Ursache ist ein Empfänger mit sehr langem Firmennamen: Der SEPA-Standard erlaubt an dieser Stelle mehr Zeichen als die Software verarbeitet.

Mit der Schnittstelle: Für diesen Fall gibt es einen Kompatibilitätsmodus, der Namensfelder passend kürzt. Er wird einmal aktiviert und gilt dann für jeden weiteren Lauf.

Ergebnis: Der Zahllauf geht vollständig durch, ohne dass jemand Kontaktnamen umbenennt.

Jedes Unternehmen zahlt anders. Die Beispiele oben zeigen, was mit dieser Schnittstelle möglich ist, sie zeigen nicht alles. Ob bei Ihnen wöchentlich, zweimal im Monat oder nach Fälligkeit gezahlt wird, ob mehrere Konten im Spiel sind oder ein Vier-Augen-Prinzip vorgeschaltet ist: Bringen Sie Ihren Ablauf mit, dann erarbeiten wir gemeinsam, wie er sich umsetzen lässt.

humbee Schnittstelle zu S Firm

Über S-Firm, StarMoney und den SEPA-Standard dahinter

S-Firm, vom Hersteller SFirm geschrieben, ist eine Electronic-Banking-Software der Star Finanz GmbH aus Hamburg. Star Finanz gehört als Tochterunternehmen der Finanz Informatik zur Sparkassen-Finanzgruppe und entwickelt daneben auch StarMoney. S-Firm wird im deutschen Mittelstand, in Verwaltungen und Vereinen für den Zahlungsverkehr eingesetzt und verwaltet Konten bei Sparkassen wie bei anderen Banken.

Weil unsere Datei dem SEPA-Standard ISO 20022 folgt und nicht einem herstellereigenen Format, ist sie nicht auf S-Firm beschränkt. Auch StarMoney und andere Bankingprogramme mit Importfunktion lesen sie ein. Wo einzelne Programme strengere Grenzen haben als der Standard, fangen wir das über die Konfiguration ab.

Häufige Fragen zur S-Firm Schnittstelle

humbee live:

Mehr automatisieren! Weniger verwalten!

Am 24. September zeigen wir in Wuppertal, wie humbee mit KI und Automatisierung wiederkehrende Arbeit reduziert und Abläufe klarer macht. Neue Funktionen erleben Sie live im System und im Einsatz bei Kunden. Dazu erhalten Sie einen konkreten Ausblick auf die nächsten Entwicklungen und gestalten in der Priorisierungsarena mit, was humbee als Nächstes voranbringt.

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