Vom Software-Zoo zur zentralen Plattform: Wie die Stadtwerke Neu‑Isenburg Onboarding und Anfragen mit humbee automatisieren

Die Stadtwerke Neu Isenburg haben ihre Informationen aus DMS, Excel, OneNote, Teams und SAP in einer zentralen Plattform gebündelt und damit Onboarding, Anfragenbearbeitung und Suche spürbar beschleunigt. Mitarbeitende arbeiten heute papierfrei, sehen den Status aller Vorgänge in Echtzeit und können Workflows selbst gestalten, ohne IT Abteilung.

Die Digitalisierung mit humbee bei den Stadtwerken Neu-Isenburg

humbee Daten & Fakten über die Einführung:

Onboarding-Dauer pro Mitarbeitendem

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Zeitersparnis

Von 10 Tagen auf 5 Tage reduziert

Nachfragen im Onboarding-Prozess

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Zeitersparnis

durch klare Aufgaben und zentrale Infos

Bearbeitungszeit pro Anfrage

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Zeitersparnis

Von 30 Minuten auf 15 Minuten

Zeit für Dokumentensuche pro Tag

±%
Zeitersparnis

Von 45 Minuten auf 10-15 Minuten – orientiert an typischen humbee‑Suchszenarien mit Mini‑ und Volltextsuche

Papieranteil in Vorgängen

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Papierersparnis

Um ca. 70% reduziert (Laptop + Internet reichen im Alltag)

Mitarbeiterakzeptanz

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Nutzungsrate

Der Mitarbeitenden nutzen humbee täglich als Dashboard‑Startpunkt.

Selbst konfigurierte Workflows

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eigene Workflows

Der genutzten Workflows werden von Fachbereichen ohne IT erstellt oder angepasst.

Ausgangssituation: Silos, Suchchaos, Papiertruktur

Vor humbee arbeiteten die Stadtwerke in gewachsenen Insellösungen: Dokumente lagen parallel in einem klassischen DMS, in Excel Listen, OneNote Notizen, E Mail-Postfächern, Microsoft Teams und im ERP System. Onboarding-Checklisten wurden in Word gepflegt und in Papierordnern verteilt. Für jede Anfrage musste erst gesucht werden, welche Informationen wo liegen und wer eigentlich zuständig ist. Gerade im Stadtwerke Kontext mit heterogener Systemlandschaft führte das zu Medienbrüchen, langen Laufwegen, doppelter Ablage und fehlender Transparenz.

Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Servicequalität: Neue Mitarbeitende sollten strukturiert eingearbeitet werden, Kundenanfragen schneller beantwortet und interne Abläufe dokumentiert sein ohne zusätzliche IT Komplexität.

Zielbild: Eine Plattform für Onboarding, Anfragen und Suche

Gemeinsam mit humbee verfolgten die Stadtwerke Neu Isenburg drei klare Ziele:

  • Alle relevanten Informationen zu Verträgen, Anfragen und Vorgängen sollten in einer einzigen, vorgangsbasierten Plattform zusammenlaufen statt über Silos verteilt zu sein.
  • Standardabläufe wie Onboarding oder Ticket‑/Vertragsmanagement sollten über Workflows abgebildet werden, damit Aufgaben automatisch bei den richtigen Personen landen.
  • Die Mitarbeitenden sollten selbst in der Lage sein, Workflows und Ansichten anzupassen, ohne lange IT‑Projekte oder Programmierung.

Lösung: Vorgangsbasiertes Arbeiten mit humbee

1. Onboarding-Workflow statt Word‑Checklisten

Ein neuer Arbeitsvertrag löst heute automatisch einen Onboarding Vorgang in humbee aus. Alle Aufgaben (von IT Zugängen über Arbeitsmittel bis zu Schulungen) werden als Workflow-Schritte definiert und automatisch an die zuständigen Personen verteilt. Statt statischer Checklisten in Word gibt es nun digitale Vorgänge mit klaren Verantwortlichkeiten und Fristen.

Alle Informationen (E Mails, Notizen, Anhänge, Excel Dateien) sind direkt im Onboarding Vorgang abgelegt. Die Fachabteilungen sehen auf einen Blick, was erledigt, überfällig oder noch offen ist. Dadurch lassen sich neue Mitarbeitende strukturiert und nachvollziehbar einarbeiten.

2. Dashboards und Task Shifting im Tagesgeschäft

humbee ist bei den Stadtwerken zur täglichen Arbeitsoberfläche geworden. Alle Mitarbeitenden nutzen Dashboards, um ihre Vorgänge und Aufgaben im Blick zu behalten und Aufgaben flexibel im Team zu verschieben. Statt Aufgaben mühsam per E Mail weiterzureichen, werden Vorgänge einfach zugewiesen, inklusive Historie und Kontext.

Die Dashboards zeigen in Echtzeit, wie viele Anfragen eingehen, wo es Rückstände gibt und welche Vorgänge kurz vor Fristablauf stehen. Führungskräfte können gezielt unterstützen, ohne zusätzliche Statusrunden einberufen zu müssen. 

3. ERP Integration und papierfreies Arbeiten

Über eine bidirektionale Integration mit dem ERP System fließen relevante Daten automatisch in humbee und umgekehrt. Dadurch entfällt manuelle Doppelpflege, und alle Beteiligten arbeiten mit denselben, aktuellen Informationen. Das reduziert Fehler und beschleunigt Freigaben.

Papierstapel wurden konsequent abgelöst: Heute reichen ein Laptop und eine Internetverbindung, um von Büro, Homeoffice oder aus dem Netzgebiet auf alle Vorgänge zugreifen zu können. Das erleichtert mobiles Arbeiten und macht Prozesse robuster gegenüber Ausfällen einzelner Arbeitsplätze.

4. Workflows selbst gestalten – ohne IT Abhängigkeit

Ein zentrales Argument für humbee bei den Stadtwerken: Workflows können von Fachanwenderinnen und ‑anwendern selbst angepasst und neu gebaut werden. Mitarbeitende wie Katrin passen Schritte, Zuständigkeiten oder Eskalationen direkt in der Oberfläche an, statt Tickets bei der IT zu eröffnen.

So lässt sich humbee schrittweise auf weitere Prozesse ausrollen, von Vertragsmanagement über Ticket‑Bearbeitung bis hin zu Fachverfahren. Die Akzeptanz ist hoch, weil die Teams ihre Arbeitsrealität wiederfinden und Veränderungen selbst mitgestalten.

Wirkung: Mehr Transparenz, weniger Suche, hohe Akzeptanz

Die Einführung von humbee bringt den Stadtwerken Neu‑Isenburg spürbare Effekte:

  • Transparenz in Echtzeit: Statt verstreuter Informationen gibt es eine zentrale Sicht auf alle Vorgänge, Fristen und Zuständigkeiten. Dashboards ersetzen individuelle Excel‑Auswertungen und manuelle Statusberichte.
  • Zeitgewinn durch automatisierte Workflows: Onboarding und Anfragenbearbeitung laufen über vordefinierte Workflows, die Aufgaben automatisch verteilen. Das reduziert Nachfragen und vermeidet Medienbrüche.
  • Papierfrei und mobil: Aktenordner wurden durch digitale Vorgänge ersetzt. Mitarbeitende können von überall auf die für sie freigegebenen Informationen zugreifen.
  • Skalierbarkeit für neue Prozesse: Da Workflows ohne Programmierung angepasst werden können, lassen sich weitere Use Cases – etwa Vertrags- oder Ticket‑Management – schnell ergänzen.

Die Botschaft aus Neu‑Isenburg ist klar: Das Modell funktioniert im kommunalen Umfeld – auch bei gewachsenen Systemlandschaften.

Über die Stadtwerke Neu‑Isenburg

Die Stadtwerke Neu‑Isenburg GmbH sind der kommunale Versorger der Stadt Neu‑Isenburg in Hessen. Sie sichern die zuverlässige Versorgung mit Strom, Erdgas und Trinkwasser und betreiben zudem Einrichtungen der kommunalen Infrastruktur, etwa das örtliche Schwimmbad.

Als hundertprozentige Tochter der Stadt Neu‑Isenburg verbinden die Stadtwerke wirtschaftliches Handeln mit kommunaler Verantwortung. Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und kundennahe Dienstleistungen stehen im Mittelpunkt, beispielsweise durch moderne Energiedienstleistungen, Serviceangebote vor Ort und digitale Projekte für Bürgerinnen und Bürger.

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