SaaS-Anwendungen – vor welchen Risiken schützen sie?

Software as a Service, oder kurz SaaS, wird häufig mit Sicherheitsrisiken in Zusammenhang gebracht. Dabei birgt SaaS auch Chancen. Vor welchen existenzbedrohenden Risiken SaaS-Anwendungen schützen können, erfahren Sie in diesem Beitrag. Dieser Blog-Beitrag wurde inspiriert durch konkrete Erfahrungen unserer Kunden.

Risiko Kryptotrojaner

Immer wieder werden Unternehmen Opfer von Kryptotrojanern. Dabei schleusen Angreifer Schadsoftware in das Unternehmen ein. Sicherlich der häufigste Infektionsweg sind dabei E-Mails. Wird diese Malware vom Benutzer versehentlich aktiviert, beginnt sie Ihr unheilvolles Werk. In kürzester Zeit verschlüsselt sie die Festplatte des Anwenders. Doch damit nicht genug. Die Schadsoftware verbreitet sich im gesamten Unternehmen und verschlüsselt Dateien auf Arbeitsplatzrechnern und Servern.

Dass dieses Risiko hoch ist, zeigt eine Statistik aus dem Jahr 2015. Dort sollen fast 1.000 Angriffe von Kryptotrojanern stattgefunden haben, und zwar täglich. Laut BSI hat sich die Anzahl der Angriffe von Oktober 2015 bis Februar 2016 mehr als verzehnfacht. In einem mir bekannten Unternehmen hat ein derartiger Vorfall zum Verlust von mehr als 100.000 Dokumenten geführt. Was mich daran am meisten erschreckte ist, dass der Geschäftsführer extrem großen Wert auf Sicherheit legt. Daher hat er auch seine Mitarbeiter intensiv in Sicherheitsthemen geschult. Dennoch machte ein Kollege einen verhängnisvollen Klick. Kein Wunder, werden doch die Mails immer professioneller, mit denen die Betrüger den Anwender zum Klicken verleiten.

Risiko Verfügbarkeit der eigenen Infrastruktur

Manchmal bedarf auch aber auch keines Angriffs von außen. Es reicht völlig aus, wenn die eigene Infrastruktur ausfällt. Stellen Sie sich vor, Ihre Server fallen vollständig aus. Wie schnell können Sie Ihre Hardware wieder lauffähig machen? Wie lange brauchen Sie um Ihre Daten wiederherzustellen und für Ihre Mitarbeiter verfügbar zu machen?

Eine Studie der TechConsult hat bemerkenswerte Ergebnisse zu Tage gefördert. So hatte 77 % der befragten Unternehmen im Vorjahr durchschnittlich 5 Ausfälle ihrer kritischen IT-Systeme erlitten. Dabei fielen Kosten von 20.278 € pro Ausfallstunde bei Unternehmen in einer Größe von 200 bis 499 Mitarbeitern an. Bei größeren Unternehmen steigt dieser Betrag auf über 40.000 €. Bedenkenswert auch die Information, dass Unternehmen im Schnitt nur 4,7 Stunden Systemausfall überstehen können. Danach wird es existenziell.

Mit SaaS dem Systemausfall ein Schnippchen geschlagen

In der letzten Woche berichtete mir einer unser Kunden von einem Ausfall der IT-Infrastruktur. Er habe dadurch eine Menge Arbeit und eine Menge Stress gehabt. Gleichzeitig war er sehr glücklich, dass wesentliche Prozesse auf humbee basieren. Alle Daten und Prozesse die humbee basiert sind, waren weiter verfügbar. Der Schaden war also sehr begrenzt. So hat humbee als reine SaaS-Lösung in diesem Fall gezeigt, dass cloudbasierte Angebote auch hinsichtlich der Systemverfügbarkeit große Vorteile bieten.

Mit SaaS gegen Kryptotrojaner

Auch Kryptotrojaner verlieren ihren Schrecken. Der Geschäftsführer des Unternehmens, das 100.000 Dokumente verloren hat, stellt nun eine einfache Fragen, wenn es zum Thema Prävention geht. „Wie lange brauchen Sie, um wieder arbeitsfähig zu sein, wenn alle Ihre Arbeitsplatzrechner ausgefallen sind?“

Nutzer von SaaS-Anwendungen können sich hier weitgehend entspannen. Zwar können auch sie nicht mehr mit den vorhandenen Arbeitsplatzrechnern arbeiten. Sie haben über ihr Smartphone oder Tablet jedoch weiter Zugriff auf alle Daten. Sobald die IT-Abteilung neue Arbeitsplatzrechner bereitgestellt hat, ist die volle Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt. Der große Vorteil einer SaaS-Lösung ist ja gerade, dass Sie nur eine Endgerät mit einem Browser sowie einen Internetzugang benötigen.

SaaS – Sicherheit und Kostenvorteile

Wir bilden nicht nur unsere eigenen zentralen Prozesse mit humbee, unserem eigenen Produkt ab. Auch unsere Webseite und unser ERP System beziehen wir als SaaS-Lösung aus der Steckdose. Die Erfahrungen sind in jeder Hinsicht positiv. Neben der schnellen Einführung und der Vermeidung von eigenem Aufwand für IT-Betrieb genießen wir mittlerweile die Vorteile höchster Verfügbarkeit und hohem Schutz gegen Kryptoattacken.

Mein Fazit: wer einmal mit SaaS-Anwendungen gearbeitet hat, möchte nicht mehr zurück in die alte Welt der selbst betriebenen Software. Wir kümmern uns nur um unsere Kunden und unsere inhaltliche Arbeit. Infrastruktur und Betrieb überlassen wir denjenigen, die in diesen Gebieten Profis sind.

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